„Mit welchen Themen kann ich zu Ihnen kommen?“
Im Rahmen der Therapie haben alle Themen Raum, die Sie hier einbringen möchten.
  „Was kann ich bis zu unserem ersten Gespräch tun?“
Manchmal empfinden Menschen die Vorstellung von Veränderungen als bedrohlich. Wenn es um Veränderungen geht, haben manche dabei das Gefühl, alles würde oder müsse sich ändern. Besonders wenn man in der gegenwärtigen Situation oft leidet, kann man sich zwischen Wunsch nach Veränderung und Angst davor auch zerrissen fühlen. Vielfach wird dabei nicht mehr bemerkt, dass es eine ganz Menge gibt, was gut, nützlich und bewahrenswert sein kann – selbst wenn wir das nicht immer bewusst so erleben. Gerade diese Aspekte können eine gute Basis dafür sein, etwas zu verändern.
Sie können sich bis zu unserem ersten Gespräch bewußt werden, was gut ist und auch so bleiben soll.
  „Wie beginnt eine Therapie?“
Nach der Terminvereinbarung führen wir ein unverbindliches Erstgespräch. In diesem Gespräch können Sie herausfinden, ob wir zueinander passen und Sie sich mit mir gemeinsam Ihrem Anliegen widmen möchten. Wir besprechen gemeinsam, ob Ihr Anliegen, Ihre Vorstellungen und mein Angebot gut zusammenpassen. Wir sprechen auch über die organisatorischen Rahmenbedingungen.
  „Kann ich sicher sein, dass die Gespräche absolut vertraulich sind?“
Ja, Psychotherapeuten sind gemäß § 15 PthG zur uneingeschränkten Verschwiegenheit über alle ihnen in Ausübung ihres Berufs anvertrauten oder bekannt gewordenen Geheimnisse verpflichtet. Das gilt gegenüber allen Dritten einschließlich Ehepartnern, Lebensgefährten und auch privaten und öffentlichen Einrichtungen, wie zum Beispiel Behörden oder Sozialversicherungsträgern. Diese Verschwiegenheitspflicht gilt auch über den Abschluss der Psychotherapie hinaus.
  „Welche Unterstützung gibt es von der Krankenkasse?“
Krankenkassen refundieren einen Teil des Honorars (WGKK, NÖGKK, BVA, SVB, VAEB).
Für eine psychotherapeutische Behandlung (50 Minuten) von Einzelpersonen werden folgende Beträge rückerstattet:
Versicherungsanstalt öffentlicher Beamter (BVA): 40€
Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB): 50€
sonstige Gebietskrankenkassen (WGKK, NÖGKK etc): 28€
  „Wie lange dauert eine Therapie?“
Es gibt keine Vorgaben oder Begrenzungen für persönliche Themen. Je nach Umfang Ihres Themas können einige Stunden für Sie bereits einen relevanten Unterschied machen. Für andere Lebensthemen möchten Sie sich vielleicht länger Zeit nehmen.
  „Was sind Gründe, aus denen Menschen Psychoterapie nutzen?“
  • Sie fühlen sich antriebs- und lustlos, erschöpft oder ständig überfordert.
  • Sie fühlen sich oft niedergeschlagen und habe keine Freude am Leben.
  • Sie sind traurig und vereinsamt.
  • Sie haben Ängste, die Sie belasten oder einschränken: z. B. vor dem Kontakt mit Ihren Mitmenschen, vor Autoritäten, vor großen Plätzen, vor engen Räumen, vor Prüfungen.
  • Ihr Leidensdruck ist zu groß und/oder Sie denken manchmal daran, sich das Leben zu nehmen.
  • Ohne ersichtlichen Grund bekommen Sie rasendes Herzklopfen und Angst, dass Sie sterben müssen.
  • Sie befinden sich in einer belastenden Umbruchsituation (z. B. schwere Krankheit, Tod einer nahestehenden Person, Arbeitslosigkeit, Scheidung, Trennung, Unfall etc), die schwer zu bewältigen ist.
  • Sie leben in einer Beziehung, die Sie sehr belastet.
  • Sie fühlen sich durch Ihre Kinder dauerhaft überfordert.
  • Sie haben wiederkehrend große Probleme im Kontakt mit anderen Menschen (z. B. am Arbeitsplatz).
  • Es plagen Sie oft Gedanken, über die Sie mit niemandem zu sprechen wagen (Scham- und Schuldgefühle, Hassgefühle, Unzulänglichkeitsgefühle, das Gefühl, verfolgt oder fremdbestimmt zu werden etc).
  • Sie sind süchtig – nach Alkohol, Drogen, Essen, Hunger, Liebe, Spielen.
  • Sie haben Schmerzen, Schlafstörungen, Schwindel, Herzrhythmusstörungen oder andere körperlichen Beschwerden und der Arzt kann keine körperliche Ursache feststellen.
  • Sie fühlen sich innerlich gezwungen, ständig dasselbe zu denken oder zu tun (z. B. zwanghaftes Waschen, Zusperren, Grübeln u. ä.), obwohl dies ein Leben sehr einengt.
  • Seit längerer Zeit halten Sie sich nur noch mit Aufputsch-, Beruhigungs- oder Schlafmitteln (Psychopharmaka) aufrecht.
  • Sie kommen mit Ihrer Sexualität nicht zurecht.
  • Sie haben Angst vor Entscheidungen.